Erbrecht

Erbrecht nichtehelicher Kinder

Das aktuelle Gesetz behandelt nichteheliche Kinder und eheliche Kinder gleich. Die Gleichstellung erfolgte am 1.4.1998 durch das Erbrechtsgleichstellungsgesetz. Ob ein nichteheliches Kind erbberechtigt ist, hängt vom Todeszeitpunkt des Erblassers ab. Bis zum 1.7.1970 bestand zwischen nichtehelichem Kind und Vater kein Erb- oder Pflichtteilsrecht mangels Verwandtschaft. [ … ]

Vollmacht über den Tod hinaus

Der Erblasser kann einem Begünstigten eine Bankvollmacht über den Tod hinaus erteilen. Eine solche Vollmacht nennt sich auch „transmortale Vollmacht“. Diese Vollmacht bleibt über den Tod des Vollmachtgebers hinaus wirksam und in aller Regel sind entsprechende Formulare bei den Kreditinstituten zu erhalten. Erben sind berechtigt, [ … ]

Bankauskunft im Erbfall

Wer mit einer Bank eine Geschäftsverbindung unterhält, hat Anspruch auf umfassende Unterrichtung. Dieses Recht geht mit dem Tod des Kontoinhabers auf die Erben über. Sie dürfen also umfassende Auskunft über alle Geschäftsvorfälle auch in der Vergangenheit verlangen. Sie können die Übermittlung wichtiger Unterlagen beanspruchen, auch [ … ]

Erbenordnung

Gesetzliche Erben der ersten Ordnung sind die unmittelbaren Abkömmlinge des Erblassers, d.h. seine Kinder und Kindeskinder. Gemeint sind allein die leiblichen Kinder. Gleichgestellt sind auch adoptierte Kinder, wenn sie im Zeitpunkt der Adoption noch minderjährig waren, sowie Kinder, die als ehelich gelten, weil sie während [ … ]

Ehegatten Erbrecht

Das gesetzliche Erbrecht des Ehegatten ist vom Güterstand abhängig,  in dem die Eheleute vor dem Tod des verstorbenen Ehepartners leben. Abhängig  ist das gesetzliche Erbrecht des Ehegatten auch von sonstigen weiteren erbberechtigten  Verwandten des Erblassers. Das gesetzliche Erbrecht des Ehegatten ist geregelt  in den §§ [ … ]

Grundsätze Erbrecht

Nach der gesetzlichen Erbfolge erben die Verwandten, die dem Erblasser am nächsten gestanden haben. Sie schließen die entfernteren Verwandten aus. Die verwandtschaftliche Nähe zum Erblasser wird durch die Zahl der vermittelten Geburten bestimmt.  Gleich nahe Verwandte, beispielsweise Geschwister, erben zu gleichen Teilen. Für den Ehegatten [ … ]

Nichteheliche Kinder

Das aktuelle Gesetz behandelt nichteheliche Kinder und eheliche Kinder gleich. Die Gleichstellung erfolgte am 1.4.1998 durch das Erbrechtsgleichstellungsgesetz. Ob ein nichteheliches Kind erbberechtigt ist, hängt vom Todeszeitpunkt des Erblassers ab. Bis zum 1.7.1970 bestand zwischen nichtehelichem Kind und Vater kein Erb- oder Pflichtteilsrecht mangels Verwandtschaft. [ … ]

Testament

Bei einem Testament handelt es sich um eine Verfügung für den Todesfall, in dessen Rahmen der Erblasser seine Erben bestimmt. In den kommenden 10 Jahren werden in Deutschland ca. 2 Billionen Euro vererbt. Nur schätzungsweise 43% der Erblasser hinterlässt eine letztwillige Verfügung, in den anderen [ … ]

Erbrecht Schenkung

Schenkungen des Erblassers vor seinem Tode können in unterschiedlicher Form Auswirkungen auf das Erbrecht haben. Hat zum Beispiel der Erblasser zu Lebzeiten erhebliche Schenkungen getätigt und dadurch herbeigeführt, dass der Erbteil, den ein naher Angehöriger erhält unter dessen Pflichtteilsquote fällt, so kann der hierdurch benachteiligte [ … ]

Erbrecht Pflichtteil

Als Konsequenz der Testierfreiheit hat ein Erblasser die Möglichkeit, seine nächsten Angehörigen zu enterben. Das Gesetz sieht für diesen Personenkreis ein Pflichtanteilsrecht vor, welches aber erst nach dem Tod des Erblassers entsteht. Voraussetzung ist eine wirksame Verfügung von Todes wegen, durch die der Pflichtanteilsberechtigte entweder [ … ]

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